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Facebook-Notiz von Heinz-Jürgen Krug vom 12.11.2018:

Thorsten Weber:
Lager bäh – Blöcke yeah? –
oder umgekehrt – oder …

Manchmal muss man gar nicht lange warten, bis einem wieder die Freude des Lesens eines Interviews mit einem CDU-Politiker aus der Region gegönnt wird (vgl. https://www.facebook.com/notes/ heinz-j%C3%BCrgen-krug/its-the-economy-stupid/ 2245736205459938/ bzw. http://www.liste-solidaritaet.de/ seiten/2018/2018_11_09_fb-hjk_sauer.html ).

Der CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt Thorsten Weber verkündet in einem Interview in der Main-Spitze , er finde „Lagerdenken wenig hilfreich“. Konsequenterweise denkt Herr Weber lieber in Blöcken. Bereits 2014 fantasierte er sich einen „Linksblock“ zusammen, der ganz linksradikal einen Antrag zum Erhalt der Hauptmannschule in Königstädten einbrachte. Zu dem Block zählte übrigens damals auch das damalige CDU-Mitglied Achim Weidner. Nicht allerdings die Grünen, die mit ihrem Bürgermeister Grieser damals die Schule genauso dicht machen wollten wie die CDU mit ihrem Oberbürgermeister Burghardt.

2016 wollte dieser Linksblock gar, so Weber,  sozialistisches Wohnen in Rüsselsheim durchsetzen (http://www.liste-solidaritaet.de/seiten/2016/2016_06_03_presse_4er_ bande.html ). Doch halt, da hatte sich ja schon was ganz anderes geblockt: Herr Weidner war nicht mehr dabei, dafür neben SPD und Linke/Liste Solidarität die Grünen und die neue Liste WsR (Wir sozialistischen Rüsselsheimer oder so ähnlich).

Und anlässlich seiner Kandidaturverkündigung in facebook wollte er mit und für seine Wahl gegen diesen geänderten Linksblock einen bürgerlichen Block, pardon, ein „bürgerliches Lager“ von 23 Stimmen zusammen bringen. Doch halt, der Block hatte sich schon wieder verändert, die WsR (Wir sauber-ordentlichen Rüsselsheimer oder so ähnlich)-Strategen hatten sich entschlossen, nach ihrer Darstellung überbordende Ausgaben für Kultur, Schulen und Frauengleichberechtigung zu block-ieren und demgemäß den Block verlassen. Um flugs von Weber zusammen mit FDP, FWR/FNR und dem Rüsselsheimer AfD-Mitgründer Matthias Flörsheimer in das „bürgerliche Lager“ eingeladen zu werden.

Aber nun ist auf einmal das „Lagerdenken wenig hilfreich“. Vielleicht sollte Herr Weber es doch mal mit einem Block probieren. Wie wäre es, er schlösse sich dem Merz-Bl(ackR)ock in der CDU an?

 

 

   
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