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Facebook-Notiz von Heinz-Jürgen Krug vom 19.11.2018:

Franz Sz Horvath:
Paar Anmerkungen: a) Ich weiß nicht, wo Dornholzhausen liegt und wie groß die Stadt ist. Freue mich aber, dass es dort einen Geschichtskreis gibt, der sogar Publikationen herausgibt. Und frage mich zugleich, wo die diesbezüglichen Aktivitäten des Heimatvereins sind... keine Publikationen mehr, nichts. b) Im Kommentar wird zur Namensgebung geschrieben: " 2014 ohne demokratische Legitimierung getroffene und dann durch Logo und Schulkleidung vorangetriebene Vorentscheidung". Meine Frage: könnte es rein theoretisch sein, dass diese undemokratische Entscheidung durch einen Kulturdezernenten namens Grieser getroffen wurde? Durch denselben undemokratisch agierenden Grieser, den die Linke wohl im Mai wiederwählen wollte und am 15. November wiedergewählt hat? c) Wie nennt man dann aber eine Fraktion, die einen undemokratisch agierenden Politiker mehrfach wählt? Wäre die Bezeichnung "Undemokraten wählende Fraktion" angebracht? d) Welche moralische Legitimation hat man als Linke, eine Person als Patriarchin, Arbeiterausbeuterin etc. zu kritisieren, wenn man selbst zugibt, wiederholt undemokratisch agierende Personen zu wählen?

Antwort Heinz-Jürgen Krug
Obwohl die Fragen außer a) von Ihnen nicht als solche gemeint sind, hier Antworten (davon ausgehend, dass auch noch ein paar andere Menschen dies lesen):
a) Dornholzhausen (das hier gemeinte, es gibt noch weitere) ist keine Stadt, sondern inzwischen (seit 1972) ein Ortsteil von Bad Homburg, viel Grün, beliebte Wohngegend, ich vermute inzwischen gut 5000 Einwohner (die 4346 in Wikipedia sind von 2006), https://www.bad-homburg.de/leben-in-bad-homburg/stadtportrait/ortsteile/Dornholzhausen.php . Besonders empfehlenswert am südlichen Rand das Naherholungsgebiet Hirschgarten mit weitläufigen Wildgehege. Und meine Spezialempfehlung: das Restaurant Hirschgarten (www.hirschgarten-badhomburg.de), betrieben von der Familie eines Sohns eines meiner Cousins. Dort finden immer mal wieder Treffen unseres Rüsselsheim-Flörsheimer Familienclans statt.
b) Die Vor-Entscheidung zur Namensnennung wurde vom Dezernenten Grieser zwar nicht alleine getroffen, aber vorangetrieben, gegen die Warnungen und den Widerstand von u.a. Gewerkschaften und Linke/Liste Solidarität. Zum Zeitpunkt des ersten Wiederwahlversuchs hatte Herr Grieser aber sowohl formal, als auch z.T. bei den Inhalten, seine(n) Politik(stil) geändert. Falls es Ihnen mit Ihren Fragen tatsächlich um Erkenntnisgewinn geht, lesen Sie doch bitte unsere Erklärung zur Wiederwahl vom Mai (http://www.liste-solidaritaet.de/seiten/2018/2018_05_03_presse_grieser.html ), wobei inzwischen u.a. bei der Kitasatzung noch weitere positive Eindrücke bzgl. transparenten Beteiligungsprozessen hinzugekommen sind.
c)+d) Ansonsten finde ich es dumm, Menschen Änderungs- und Lernfähigkeit abzusprechen (The times they are a-changin , nos et mutamur in illis ) und sie z.B. als „Undemokraten“ abzustempeln. Es käme mir deshalb nicht in den Sinn, Sie wegen dieses dummen propagandistischen „Vorschlags“ generell etwa als dummpropagandistischen Spindoktor abzustempeln. Oder Ihnen gar „die moralische Legitimation als Rechter“ abzusprechen, mit der Darstellung von Tatsachen ihre (politischen oder persönlichen) Entscheidungen zu begründen.

Heinz-Jürgen Krug Ach so, wegen Heimatverein Rü der Vorschlag, doch zwischen 30.11. und 2.12. mal in der Festung vorbeizuschauen:

 

 

 

   
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