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Presseerklärung vom 03.05.2012:

Gymnasiale Oberstufe: Linke/Liste Solidarität kritisiert Kreisausschuss

Heftige Kritik übt die Linke/Liste Solidarität an dem Beschluss des Kreisausschusses des Kreises Groß-Gerau vom 30. April, eine gymnasiale Oberstufe am Kreisgymnasium - und damit die fünfte in Rüsselsheim - zu errichten.

Die Rüsselsheimer Stadtverordnetenversammlung hatte am 19.  April entschieden, dass der eigene Schulausschuss nach Vorliegen geprüfter Zahlen aus der Arbeitsgruppe Stadt/Kreis/Schulamt unter Beteiligung von Schul- und ElternvertreterInnen über die Frage der gymnasialen Oberstufen berät und die Stadtverordnetenversammlung danach die Rüsselsheimer Stellungnahme an den Kreis verabschiedet. Und die Stadtverordnetenversammlung hatte die Kreisgremien aufgefordert, keine Entscheidung zu treffen, bevor ihre eigene Stellungnahme vorliegt. Der Rüsselsheimer Schulausschuss wurde nun für den 16. Mai zu einer Sondersitzung einberufen, um vor der Stadtverordnetenversammlung am 24. Mai die Entscheidung vorzubereiten.

Mit seinem jetzigen Beschluss hat der Kreisauschuss nicht nur die Rüsselsheimer Stadtverordnetenversammlung brüskiert sondern auch einer vertrauensvollen Zusammenarbeit der Schulträger Kreis und Stadt bei der Entwicklung der Schullandschaft eine Absage erteilt. 

Dass CDU-Oberbürgermeister Patrick Burghardt zu diesem Thema ebenfalls vor den Diskussionen in Schulausschuss und Stadtverordnetenversammlung schon mal seine "persönliche Meinung" für die Oberstufe am Kreisgymnasium im Internet verkündet und damit seinen dritten Positionswechsel in dieser Frage vollzieht, ist für die linke Liste mit der Unerfahrenheit des Oberbürgermeisters nicht mehr zu rechtfertigen.

Die Linken plädieren dafür, die Schulentwicklung in Kreis und Stadt mit dem Zielen des längeren gemeinsamen Lernens, der Inklusion aller Schülerinnen und Schüler in gemeinsamen Schulen und damit der deutlichen Verringerung der sozialen Selektivität gegenüber dem jetzigen zerklüfteten Schulsystem zu diskutieren. Im Hinblick auf diese Ziele sind dann auch die Entscheidungen über die Investitionen in Schulneu- und Ausbauten zu treffen.

 

 

   
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