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Leserbrief von Michael Flörsheimer vom 05.02.2015:

Verlegung der Unterrichtsräume der VHS
in das Opel-Altwerk

 

An die Redaktionen von
Main-Spitze
und Rüsselsheimer Echo

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Volkshochschule möchte demnächst Teile ihrer Unterrichtsräume (später möglicherweise alle) in das Opel-Altwerk verlegen.

So weit, so gut. Aber nicht in Räume, die die Stadt zuvor erworben hat - derzeit sind alle Unterrichtsräume im Besitz der Stadt oder der Gewobau (die ebenfalls im Besitz der Stadt ist) - sondern zu hohen Mietpreisen in  von den Altwerk-Besitzern zu mietenden Flächen (126.000 € pro Jahr die ersten zwei Jahre für eine kleiner Fläche, dann 431.000 (!) €  für die größere, in die so ziemlich alle Unterrichtsräume rein sollen = 2.850 qm)

Die angedachten Flächen befinden sich zuerst im Bereich D1, also dort wo Herr Kraus sein Autowerk hinpacken wollte. Nach 2,5 Jahren dann in die jetzt von der Hochschule Rhein-Main genutzten Räume entlang der Weisenauerstrasse.

Also alles nicht im Bereich, der für die "shopping-mall" vorgesehen war.

Festzustellen bleibt: HKS =Hoebig/Kraus/Stephan (und verwandte GmbHs) verwerten bislang Gebäude des Altwerks fast ausschließlich über Mieter der "öffentlichen Hand". F-Gebäude südlich der Bahnlinie durch Studentenwerk Frankfurt (Studentenwohnheim) und Kreis Groß-Gerau (Gymnasium).

Nördlich der Bahn bisher Hochschule, demnächst also Stadt Rüsselsheim.

(Dazu kommen von Opel angemietete Räume, also vom Eigentümer an den Besitzer transferiertes Geld) 

Würde die Stadt den vorderen Teil des Altwerks (also den Bereich in den die "shopping-mall" hin sollte)  zum derzeitigen Buchwert kaufen, statt allein mit der Miete für die VHS in 10 Jahren mit über 4,3 Millionen Euro HKS/ImmoFonds zu finanzieren, bliebe noch sehr, sehr viel Geld übrig für bauliche Maßnahmen etc.. Und wesentlich mehr Raum, als die VHS benötigt.   

 

Mit freundlichen Grüßen

Michael Flörsheimer

 

 

   
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