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Presseerklärung vom 18.01.2016:

Linke/Liste Solidarität: Mainblock - Sorgfalt statt Hau-Ruck, öffentlich statt geheim

Die Linke/Liste Solidarität fordert seit langem eine andere Nutzung denn als Parkplatz für den Mainblock, das Gelände zwischen Rathaus und Maindamm. Aber gerade da wir meinen, dass dieses Gelände ein wichtiger Baustein für die Stadtentwicklung sein kann, darf es nicht sein, dass der Öffentlichkeit und der Stadtverordnetenversammlung ein Hotel-Projekt als Friss-oder-Stirb-Lösung vorgesetzt wird. Dieses Vorgehen von OB Burghardt entspricht zwar seinem Vorgehen bei allzuvielen Projekten der letzten Jahre. Aber er musste bei etlichen dieser Projekte auch lernen, dass sich die Rüsselsheimerinnen und Rüsselsheimer gegen ein solches Überstülpen zu wehren wissen.

Auch inhaltlich drängen sich einige Fragen auf. Wäre Wohnen und/oder kulturelle Nutzungen im Rahmen einer Mischnutzung für die Stadtentwicklung nicht sinnvoller? 2004 gab es einen Architektenwettbewerb, in dessen Beschreibung es hieß : „Es wird eine Nutzungsmischung aus Dienstleistung (Büros / Praxen), Kultur- und/oder Freizeit (z.B. Kino, Sport- und Wellnessangebote) und deutlich untergeordnet Einzelhandel  angestrebt. Städtebaulich integrierte Einzelhandels-einrichtungen, die keine negativen Auswirkungen auf die innerstädtischen Läden/Geschäfte haben, sind ebenfalls denkbar.“

Von einer solchen Nutzungsmischung ist die jetzt durch den Magistrat präsentierte Lösung sehr weit entfernt. Was sinnvoll sein könnte, ist in einem öffentlichen und offenen Diskussions-prozess zu klären. Sinnvoll ist das Projekt natürlich aus Sicht des Hotelinvestors. Und aus Sicht von Patrick Burghardt, wegen Kommunalwahl im März und OB-Wahl 2017, wohl auch. Aber aus Sicht einer nachhaltigen Stadtentwicklung?

Als erstes muss dazu auf jeden Fall die Vorlage, im Gegensatz zur Absicht des OB, im öffentlichen Teil der Ausschüsse und der Stadtverordnetenversammlung behandelt werden. Dies wird die linke Liste beantragen.

Für sie stellt sich außerdem die Frage, ob das im Inneren erst 2014/15 recht aufwendig sanierte kommunale Gebäude Faulbruchstraße 7 tatsächlich einem Mainblockprojekt zum Opfer fallen muss; auch mit der Folge von zusätzlichen Mietkosten für die Stadt. 

 

 

   
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