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Leserbrief von Michael Flörsheimer vom 03.03.2016:

Was fehlt, ist der Gestaltungswille

Betr.: Artikel "Was fehlt, ist der Gestaltungswille",
          "Echo" v. 3.3.2016

 

Sehr geehrter Herr Göckes,

das Problem war und ist keineswegs "der fehlende Gestaltungswille".

"Gestaltet" werden sollten in den ersten drei Jahren der jetzt endenden Legislaturperiode vor allem zwei Dinge:

 * die Umsetzung von "Rüsselsheim 2020", dass hieß zuerst einmal Beseitigung bestehender, als überflüssig oder zu groß empfundener sozialer Infrastruktur, also Abriss Theater, Köbel-Halle, Hallenbad und Gerhart-Hauptmann-Schule.

 * Zweitens Abriss großer Teile des denkmalgeschützten Opel-Altwerks, um dort eine völlig überdimensionierte Shopping-Mall entstehen zu lassen.

Beide "Gestaltungsvorhaben", die von allen Parteien - außer der Liste Solidarität - also der übergroßen Mehrheit des Parlaments getragen wurden, scheiterten. Sie scheiterten, weil sie "außer der Zeit" und ohne Rücksicht auf die Interessen der Rüsselsheimer Bürgerinnen und Bürger verfolgt wurden. Sie scheiterten nicht am "fehlenden Gestaltungswillen" des Parlaments.

Inzwischen haben sich größere Teile des Parlaments von dieser Politik verabschiedet. Nicht aber Patrick Burghardt.  Die neue Linie des "Tatsachen schaffen ohne lange Debatten" wird jedoch nichts an einem grundlegenden Problem ändern: durch die Direktwahl kann eben jede und jeder Oberbürgermeister werden. Besondere Qaulifikationen sind dafür nicht nachzuweisen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Flörsheimer

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