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Facebook-Notiz von Heinz-Jürgen Krug vom 05.06.2016:

AfD: Renten runter - Rüstung rauf!

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"An einer weiteren Verlängerung der Lebensarbeitszeit führt kein Weg vorbei", sagte Petry der "Welt am Sonntag". Außerdem werde man "vermutlich über eine weitere Kürzung der Renten reden müssen". Dies sei "brutal", aber unabdingbar, da angesichts der demografischen Entwicklung für die Rentenkassen schwere Zeiten anbrechen würden.
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Wofür will die AfD die Menschen länger arbeiten lassen und die Renten „brutal“ kürzen? Wofür soll das dadurch eingesparte Geld (außer für die Kürzung der Rentenversicherungs-Arbeitgeberbeiträge zwecks Pflege der Konzernprofite, denn unter den hohen Sozialausgaben, so das AfD-Programm, „ leidet der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands“) verwendet werden?
Ein Blick in ihr Programm macht es an einem Punkt klar, der nach meiner Wahrnehmung weder in den Interviews und Talkshows, mit denen die „Lügenmedien“ die AfD salonfähig machen (es gibt Ausnahmen), noch bei den Kritikern der AfD von links Aufmerksamkeit gefunden hat: Die „Außen- und Sicherheitspolitik“ (Ausnahme Manfred Sohn in Ossietzky 11/2016). Und das heißt bei der AfD und ihrem Programm bruchlos die Militär- und Kriegspolitik. Es gilt „die militärischen Fähigkeiten der deutschen Streitkräfte wieder herzustellen, um Anschluss an die strategischen und operativen Erfordernisse zu finden.  … Diese von der AfD geforderte Wiederherstellung soll nicht nur die Landesverteidigung als zentrale Aufgabe der Bundeswehr sicherstellen, sondern die deutschen Streitkräfte auch in erforderlichem Maß zur Bündnisverteidigung und Krisenvorsorge befähigen.“ Dass militärische Krisenvorsorge global stattzufinden hat (u.a. am Hindukusch) weiß inzwischen jeder und die gemäß AfD zu schützende „Freiheit der Handelswege“ ist natürlich auch globale Einsätze wert. Und dass zum verlangten „technisch mit der Weltspitze Schritt halten“ und den „höchsten internationalen Standards“ beim Kriegführen für die AfD auch der Zugriff auf Atomwaffen gehören soll, dürfte keine gewagte Spekulation sein.
Auch die „Nachrichtendienste“ sind gemäß AfD-Programm „ein wichtiges Mittel, Gefahren im In‐ und Ausland zu erkennen und abzuwehren.“ Für sie gilt demnach genauso, wie für die Kriegsführungsfähigkeiten: „Die bisher (HJK: angeblich) praktizierte Finanzierung nach Kassenlage lehnt die AfD ab.“

Diese Partei ist nicht nur für Geflüchtete brandgefährlich.

 

 

   
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