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26.05.2020

Facebook-Kommentar von Heinz-Jürgen Krug

Kein Freibier für alle - Veuve Cliquot für die Reichen

In der Main-Spitze vom 25. Mai (Überschrift: “Wirtschaftsweiser: Kein Freibier für alle”) erteilt Lars P. Feld (...Wald- und Wiesenökonom), “Chef der ‘Wirtschaftsweisen’ “ der Forderung nach einem Familienbonus eine Absage. Denn so Feld “Es darf kein Freibier für alle geben. Der Staat darf finanziell nicht überfordert werden.” Und weiter argumentiert er, dass die Konsumenten verunsichert seien und deshalb nicht zusätzlich kaufen würden und dass viele Firmen nicht produzieren könnten, weil ihre Wertschöpfungsketten noch nicht wieder hergestellt seien.

Stattdessen solle der Staat bei der Unternehmensbesteuerung und den Strompreisen sich finanziell (über?)fordern und den Unternehmen so die Liquidität erhöhen. Weil die, so der weise Herr Feld, dann gleich mal investieren. Klar doch, die Konsumenten kaufen nichts zusätzliches, mit dem Produzieren wäre es wegen der gerissenen Ketten sowieso auch Essig, aber egal, sagt sich der wagemutige Kapitaleigner, ich kauf einfach mal ein paar neue Produktionsroboter, lasse neue Produktionsgebäude auf dazugepachtetem Boden errichten und stelle Leute ein.

O sancta Logica; ora pro nobis.
Na denn Prost.

 

 

 

 

   
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