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Medienreflexe Januar 2008

Pluralität der Rüsselsheimer Presse im Wahlkampf:

Hierzu zwei Antworten auf die Berichterstattung von Echo und Main-Spitze zum Landtagswahlkampf in Rüsselsheim:

1. Berichterstattung vom 23.1.08 über die Kundgebung gegen das angekündigte NPD-Auftreten im EKZ Dicker Busch 2 am 22.1.08

2. Nichtveröffentlichung unserer Presseerklärung vom 09.01.2008: " Plumpe Ablenkungsmanöver"

 

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1. Berichterstattung vom 23.1.08 über die Kundgebung gegen das angekündigte NPD-Auftreten im EKZ Dicker Busch 2 am 22.1.08

An die Rüsselsheimer Redaktionen von Echo und Main-Spitze.

Zu ihrer Berichterstattung vom 23.1.08 über die Kundgebung gegen das angekündigte NPD-Auftreten im EKZ Dicker Busch 2 am 22.1.08.

Pluralität der Rüsselsheimer Presse im Wahlkampf:

Mainspitze:

"Beide Landtags-Direktkandidaten, Renate Meixner-Römer (SPD) und Roger Lenhart (CDU), ließen sich sehen"
 
Echo:
"Präsent waren sie dennoch, auch die beiden Landtags-Direktkandidaten für den Wahlkreis, Renate Meixner-Römer (SPD) und Roger Lenhart (CDU). "

Ich nehme an, beide Redaktionen gingen davon aus, dass ihre Leser wissen, dass es erstens wesentlich mehr als zwei Direktkandidaten gibt und zweitens, dass die anwesende Direktkandidaten der Linken, Marianne Flörsheimer, bei einer antifaschistischen Aktion auf jeden Fall dabei ist und deshalb nicht erwähnt werden muss.

Heinz-Jürgen Krug
Dr. Ludwig Opelstr. 59
65428 Rüsselsheim

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2. Nichtveröffentlichung unserer Presseerklärung vom 09.01.2008: " Plumpe Ablenkungsmanöver"

An das Rüsselsheimer Echo - Redaktion Rüsselsheim

                                                                   16.01.2008
Hallo Herr Weissinger,
nachdem ich heute in ihrer Zeitung die Seite 11 aufgeschlagen habe, finde ich die Nichtveröffentlichung unserer Stellungnahme noch weniger lustig und verständlich als gestern.
Herr Lenhart darf noch einmal mit mehreren unsinnigen bzw. Falschaussagen nachlegen.
Offenbar hat er gemerkt, dass das Abwürgen des "Rüsselsheimer Modells" durch die an Weisungen der CDU-Landesregierung gebundene Staatsanwaltschaft nicht gut angekommen ist. Statt aber die Wiedereinführung des Modells zu fordern, kommt er mit der (um im CDU-Jargon zu bleiben) Schnellschuss-Idee Judikative und Exekutive zusammen zu setzen um so "strafprozessuale Hürden auszuschalten". Das heißt es soll ohne bzw. sogar gegen offizielle Regeln und das Prinzip der Gewaltenteilung gehandelt werden. Dass die Jugendhilfe dann auch noch direkt bei der Polizei sitzen soll, wird die Akzeptanz dieser Behörde bei gefährdeten Jugendlichen bestimmt erhöhen.

Auch seine Panikmache mit dem "überproportionalen Anstieg der Gewaltkriminalität bei Kindern und Jugendlichen" einschliesslich der Forderung nach "Warnschussarrest" darf er zum wiederholten Mal veröffentlichen. Dass er damit nicht nur fast tausend Experten (deren Stellungnahme unter http://www.dvjj.de/artikel.php?artikel=989 ) sondern auch den Berichten der Bund-Länder-AG "Entwicklung der Gewaltkriminalität junger Menschen" und dem Sicherheitsbericht 2006 der Bundesregierung (beide in der erwähnten Stellungnahme zitiert) widerspricht ist dabei offenbar gleichgültig.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz-Jürgen Krug
(Vorstand Die Linke/Liste Solidarität)

Das Sahnehäubchen auf diese Art der Berichterstattung:
Zwischenzeitlich veröffentlicht das Echo einen Leserbrief des Ex-CDU-Stadtverordneten Kreuzer, indem er den Rüsselsheimer Linken vorwirft, sich um eine Stellungnahme zum Thema Jugendkriminalität zu drücken (um - so Kreuzer sinngemäß - die Stimmabgabe der jungen migrantischen Gewalttäter für die Linke nicht zu gefährden).
Derweil liegt unsere Stellungnahme immer noch in der Echo-Giftschublade.

Zur im Echo nicht veröffentlichten
    Presseerklärung vom 9.1.2008:
    Plumpe Ablenkungsmanöver

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